{"id":433,"date":"2025-10-28T15:14:14","date_gmt":"2025-10-28T15:14:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zeitzudenken.arranca.de\/?page_id=433"},"modified":"2026-05-01T07:34:00","modified_gmt":"2026-05-01T07:34:00","slug":"archiv","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/zeitzudenken.arranca.de\/index.php\/archiv\/","title":{"rendered":"Archiv 2025"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-cover\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" class=\"wp-block-cover__image-background wp-image-128\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.zeitzudenken.arranca.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/kongress-logo-1024x1024.jpg\" data-object-fit=\"cover\" srcset=\"https:\/\/zeitzudenken.arranca.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/kongress-logo-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/zeitzudenken.arranca.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/kongress-logo-300x300.jpg 300w, https:\/\/zeitzudenken.arranca.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/kongress-logo-150x150.jpg 150w, https:\/\/zeitzudenken.arranca.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/kongress-logo-768x768.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><span aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-cover__background has-background-dim\"><\/span><div class=\"wp-block-cover__inner-container is-layout-flow wp-block-cover-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Zeit zu Denken<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">(Selbst-)kritischer Antifa-Kongress in Erfurt<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">10.-11. Oktober 2025<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Wir bedanken uns bei allen Teilnehmer*innen f\u00fcr den regen Austausch und freuen uns auf die gemeinsame Organisation!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Vielen Dank auch an die K\u00fcFa Erfurt!<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Aufzeichnungen<\/h2>\n\n\n\n<p>Hier sind alle vorhandenen Mitschnitte von den Workshops. Die Austauschrunden wurden selbstverst\u00e4ndlich nicht aufgezeichnet.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Er\u00f6ffnungspodium <\/strong>&#8222;<a href=\"https:\/\/www.freie-radios.net\/138532\">Zum Verh\u00e4ltnis von Autoritarismus und Gesellschaft<\/a>&#8222;<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Ewgeniy Kasakow<\/strong> \u00fcber das Ende des \u201eLetzten friedlichen Sommer\u201c \u2013 <a href=\"https:\/\/www.freie-radios.net\/138534\">Militarismus und Krieg im 21. Jahrhundert<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Massimo Perinelli <\/strong>\u00fcber 100 Jahre Migrantifa \u2013 <a href=\"https:\/\/www.freie-radios.net\/138535\">Migrantische K\u00e4mpfe gegen autorit\u00e4re Formierungen<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Alex Struwe<\/strong> \u00fcber \u201e<a href=\"https:\/\/www.freie-radios.net\/138536\">Die Struktur des Faschismus ist autorit\u00e4r\u201c: Adorno und der Zusammenhang von Autoritarismusanalyse und Gesellschaftstheorie<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Peter Schulz <\/strong>zur &#8222;<a href=\"https:\/\/www.freie-radios.net\/138537\">Einf\u00fchrung Antisemitismuskritik &amp; linker Antisemitismus<\/a>&#8222;<\/li>\n\n\n\n<li><strong>\u2026ums Ganze!<\/strong> \u2013 kommunistisches B\u00fcndnis <a href=\"https:\/\/www.freie-radios.net\/138538\">\u00fcber Autoritarismus und Antifeminismus<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Vogliamo Tutto <\/strong>zum aktuellen <a href=\"https:\/\/www.freie-radios.net\/138539\">Stand revolution\u00e4rer Stadtteilarbeit<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Abschlussplenum <\/strong>&#8222;<a href=\"https:\/\/www.freie-radios.net\/138533\">(Selbst-)kritisches Abschlussgespr\u00e4ch<\/a>&#8222;<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Interviews und Beitr\u00e4ge<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Interview <\/strong><a href=\"https:\/\/jungle.world\/artikel\/2025\/36\/antifa-kongress-zeit-zu-denken-es-darf-gerne-gestritten-werden\">&#8222;Es darf gerne gestritten werden&#8220;<\/a> in der <em>Jungle World<\/em><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Beitrag <\/strong>bei <a href=\"https:\/\/radiocorax.de\/zeit-zu-denken-selbstkritischer-antifakongress\/\">Radio Corax<\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Programm\u00fcbersicht <\/h2>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Freitag<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<div style=\"height:10px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Ab 18:00 Uhr: <strong>Ankunft<\/strong> im Johannes-Lang-Haus (Allerheiligenstr. 10, 99084 Erfurt)<\/p>\n\n\n\n<p>Zeit anzukommen: Getr\u00e4nke an der Bar<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>20:00 Uhr: <strong>Kongresser\u00f6ffnung und Lesung<\/strong> im Johannes-Lang-Haus (Allerheiligenstr. 10, 99084 Erfurt)<\/p>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>&#8222;Die Utopie w\u00fcrde notwendig sein&#8220;: <br>Eine Lesung zur \u00c4sthetik des Widerstands von Peter Weiss<\/summary>\n<p><strong>Referent<\/strong>: Ludwig Winter<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Info<\/strong>: &#8222;Die \u00c4sthetik des Widerstands&#8220; (1976, 1979, 1981) von Peter Wei\u00df&nbsp; (1916-1982) ist ein literarisches Denkmal, das an das Scheitern der&nbsp; historischen Arbeiterbewegung erinnert \u2013 gescheitert auch und gerade als&nbsp; antifaschistische Bewegung. Sie ist gescheitert an ihren inneren&nbsp; Spaltungen, gescheitert durch den Stalinismus als neue Herrschaftsform,&nbsp; gescheitert vor der \u00dcbermacht des Nationalsozialismus, der&nbsp; Kommunist:innen und Sozialdemokrat:innen ermordete und ins Exil jagte.&nbsp; Als Sohn eines j\u00fcdischen Vaters f\u00fchlte sich Peter Weiss als&nbsp; Davongekommener und insofern verpflichtet, Zeugnis abzulegen. \u201eDie&nbsp; \u00c4sthetik des Widerstands\u201c ist kein Roman, der Durchhalteparolen liefert \u2013&nbsp; er ist vielmehr ein (durchaus sperriges) Zeugnis von Verzweiflung und&nbsp; Resignation angesichts des Verlaufs des 20. Jahrhunderts. Aber in ihm&nbsp; ist eine Theorie dar\u00fcber angelegt, wie sich die Enteigneten und&nbsp; Beherrschten Kultur und Geschichte aneignen k\u00f6nnen. Insofern ist dieses&nbsp; Buch immer noch aktuell.<\/p>\n\n\n\n<p>Peter Weiss war ein Schriftsteller, Maler, Filmemacher und&nbsp; Intellektueller, dessen Werk durch zwei Suchen gepr\u00e4gt ist: der nach&nbsp; einer politischen Positionierung, die sowohl die kollektive als auch die&nbsp; subjektive Befreiung erm\u00f6glicht und der nach einer praxistauglichen&nbsp; \u00c4sthetik, die diesem Ziel zuarbeitet. Zur Politik fand Weiss nach Ende&nbsp; des Zweiten Weltkriegs, ausgel\u00f6st durch die Bilder aus Auschwitz, die&nbsp; ihm vor Augen f\u00fchrten, zu welcher Gewalt die Gesellschaft, zu der er&nbsp; sich zugeh\u00f6rig gef\u00fchlt hatte, in der Lage war. Fortan schrieb Weiss f\u00fcr&nbsp; das Gelingen einer Zukunft, in der Herrschaft, Krieg und Gewalt nicht&nbsp; l\u00e4nger existieren w\u00fcrden: In seinen Theaterst\u00fccken etwa, nahm er die&nbsp; Konfliktlinien der sich formierenden 68er-Bewegung vorweg (Marat\/Sade), f\u00fchrte der deutschen Gesellschaft das Grauen und die industrielle Funktionsweise von Auschwitz vor Augen (Die Ermittlung), solidarisierte sich mit antikolonialen Befreiungsk\u00e4mpfen (Gesang vom Lusitanischen Popanz, Viet Nam Diskurs) und schrieb gegen die stalinistische Geschichtsschreibung an (Trotzki im Exil). Die \u00c4sthetik des Widerstands&nbsp; schlie\u00dflich kann als sein Hauptwerk verstanden werden, in der Weiss&nbsp; seine politischen und \u00e4sthetischen \u00dcberlegungen in einem Roman&nbsp; zusammenf\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir wollen das Buch vorstellen, einige Passagen aus dem Roman lesen und im Gespr\u00e4ch mit Ludwig Winter einordnen.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Samstag<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<div style=\"height:10px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>10:00-12:00 Uhr: <strong>Er\u00f6ffnungspodium<\/strong> im Johannes-Lang-Haus (Allerheiligenstr. 10, 99084 Erfurt)<\/p>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>Zum Verh\u00e4ltnis von Autoritarismus und Gesellschaft<\/summary>\n<p><strong>Referent*innen<\/strong>: Christine Kirchhoff, Heide Gerstenberger, Alex Struwe<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Info<\/strong>: Versch\u00e4rfung \u00f6konomischer Gegens\u00e4tze und internationaler Konkurrenz, Krisen und Kriege, Abbau des Sozialstaats, Aufbau des Grenzregimes&nbsp;uvm. zeigen eine aktuelle autorit\u00e4re Zuspitzung von Politik. <\/p>\n\n\n\n<p>Bevor wir uns in einzelnen Vortr\u00e4gen, Workshops und Austauschrunden n\u00e4her damit befassen, wollen wir auf dem Podium einen Schritt zur\u00fcckgehen und zuvorderst kl\u00e4ren: Was ist Autoritarismus, was sind seine&nbsp;individuellen und gesellschaftlichen Grundlagen und wie steht das miteinander im Verh\u00e4ltnis? Warum k\u00f6nnen wir aktuell eine Versch\u00e4rfung von autorit\u00e4ren Verh\u00e4ltnissen beobachten; wie erkl\u00e4rt sich bei sozialpsychologischen, gesellschaftlichen und historischen Kontinuit\u00e4ten die aktuelle Ver\u00e4nderung der politischen Lage? <\/p>\n\n\n\n<p>Um eine gemeinsame theoretische Grundlage f\u00fcr den Kongress zu schaffen und diese Fragen zu kl\u00e4ren, kommen wir mit&nbsp; Christine Kirchhoff, Heide Gerstenberger und Alex Struwe ins Gespr\u00e4ch.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>13:30-15:30 Uhr: <strong>Workshops und Vortr\u00e4ge<\/strong><\/p>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>Am Ende vom &#8222;Letzten friedlichen Sommer&#8220;&nbsp;&#8211; Militarismus und Krieg im 21. Jahrhundert (Workshop)<\/summary>\n<p><strong>Referent<\/strong>: Ewgeniy Kasakow<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Info<\/strong>: Der vergangene Sommer k\u00f6nnte der &#8222;letzte Friedenssommer f\u00fcr uns Deutsche sein\u201c, warnte neulich der Milit\u00e4rhistoriker S\u00f6nke Neitzel von der Universit\u00e4t Potsdam. Im Klartext k\u00f6nnte es bedeuten, dass bald auch diejenigen, die &#8222;No Borders, No Nations&#8220;-Merch tragen, auf Befehl an den Grenzen f\u00fcr die Nation t\u00f6ten und sterben m\u00fcssen. Oder ist es alles Propaganda, Russland wird eh nicht angreifen und man sollte jetzt &#8222;Frieden mit Russland und China&#8220; auf die Fahnen der Antikriegsbewegung schreiben? Oder vielleicht sich sich von der zynischen &#8222;\u00c4quidistanz&#8220; verabschieden und Freiheit, Demokratie und Souver\u00e4nit\u00e4t (ukrainische und unsere eigene nat\u00fcrlich) gegen die &#8222;Achse der Autokraten&#8220; verteidigen? Hei\u00dft &#8222;antiautorit\u00e4r&#8220; sein f\u00fcr demokratische Herrschaft zu k\u00e4mpfen? Oder einfach alle Staaten als Freiheitsberaubung anprangern? Hei\u00dft internationale Solidarit\u00e4t f\u00fcr oder gegen Waffenlieferungen zu sein? Und an wen? Darf &#8222;Aggressor Putin&#8220; unbestraft davon kommen? Oder die Verantwortlichen von Spardiktaten, Privatisierungen und Austerit\u00e4tspolitik? Und wenn nicht \u2013 wer soll sie \u00fcberhaupt bestrafen k\u00f6nnen? Oder sollten die Linken sich statt um diese Fragen zu k\u00fcmmern, versuchen daf\u00fcr zu sorgen, dass den Staatslenkern die Freiheit genommen wird uns als Man\u00f6vriermasse auf die Schlachtfelder zu schicken? <\/p>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber wollen wir gemeinsam diskutieren.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>100 Jahre Migrantifa \u2013 Migrantische K\u00e4mpfe gegen autorit\u00e4re Formierungen (Vortrag)<\/summary>\n<p><strong>Referent<\/strong>: Massimo Perinelli<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Info<\/strong>: Migration und die darin stattfindenden sozialen, politischen und kulturellen K\u00e4mpfe stehen dem Autoritarismus wie nichts Anderes entgegen. Diese K\u00e4mpfe gegen Ausbeutung, um menschenw\u00fcrdiges Wohnen, um Bewegungsfreiheit, um politische Partizipation, gegen Diskriminierung und f\u00fcr eine Gesellschaft, die auf Differenz statt auf Homogenisierung aufbaut, haben diese Gesellschaft seit \u00fcber hundert Jahren ge\u00f6ffnet und demokratisiert. Das ist der Grund, warum heute der autorit\u00e4re Durchmarsch weltweit sich in erster Linie gegen die Realit\u00e4ten der Migration richtet und Rassismus das bestimmende Narrativ der Rechten ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Workshop wird anhand eines kursorischen Gang durch die Geschichte der Migration dessen K\u00e4mpfe skizzieren und daraus eine Kritik insbesondere auch an den gegenw\u00e4rtigen autorit\u00e4ren, identit\u00e4ren und orthodoxen Schlie\u00dfungen innerhalb der Linken entwickeln.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>Die sozialpolitische Doktrin der Neuen Rechten \u2013 Strategische Vereinnahmung und kalkulierte Provokation (Vortrag)<\/summary>\n<p><strong>Referent<\/strong>: Matheus Hagedorny<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Info<\/strong>: Mitte der 2010er Jahre entdeckte die extreme Rechte einmal mehr die&nbsp; \u201esoziale Frage&#8220;. Neurechte Ideologen wollten \u201eMarx von rechts&#8220; besetzen&nbsp; und den 1. Mai als Symbol der Linken schleifen. Tats\u00e4chlich rezipieren&nbsp; einige K\u00f6pfe aus dem Vorfeld der AfD linke und sozialpolitische Ans\u00e4tze.&nbsp; Die selektive und rhetorische \u00dcbernahme einiger solcher Ideen dient der&nbsp; Provokation, der Reduktion von Angriffsfl\u00e4chen und der scheinbaren&nbsp; Bearbeitung der \u201esozialen Frage&#8220;. <\/p>\n\n\n\n<p>Der Workshop geht den Strategien&nbsp; dieser Aneignung nach. An zwei Beispielen, dem von Bj\u00f6rn H\u00f6cke&nbsp; ausgerufenen \u201esolidarischen Patriotismus&#8220; und der von Recherche Dresden&nbsp; propagierten \u201enachbarschaftlichen Marktwirtschaft&#8220;, gehen wir der Frage&nbsp; nach, welches alternative Verst\u00e4ndnis von Solidarit\u00e4t diese Konzepte&nbsp; transportieren.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>\u201eDie Struktur des Faschismus ist autorit\u00e4r\u201c:<br>Adorno und der Zusammenhang von Autoritarismusanalyse und Gesellschaftstheorie (Workshop)<\/summary>\n<p><strong>Referent<\/strong>: Alex Struwe<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Info<\/strong>: 2020 wurden Leo L\u00f6wenthals und Norbert Gutermans Studien zur faschistischen Agitation \u201eFalsche Propheten\u201c neu aufgelegt und vom Verlag als \u201eBuch f\u00fcr unsere Gegenwart\u201c beworben. Carolin Emcke lobte im Nachwort, dass L\u00f6wenthal \u201euns jene Begriffe und Methoden schenkt, mit denen sich diese d\u00fcsteren Zeiten besser und genauer verstehen lassen\u201c. Aber l\u00e4sst sich eine knapp 80 Jahre alten Analyse so umstandslos in die Gegenwart \u00fcbertragen? An der neuen W\u00fcrdigung L\u00f6wenthals und der Kritischen Theorie als Autorit\u00e4ten der Autoritarismusanalyse zeigte sich eher, wie hilflos wir der Regression der Gegenwart gegen\u00fcberstehen. Was kann uns die historische Faschismus- und Autoritarismusanalyse der Kritischen Theorie aus den 1940er Jahren also heute wirklich sagen? Welche Erkenntnis liefert sie zu \u201eunseren d\u00fcsteren Zeiten\u201c?<\/p>\n\n\n\n<p>In seinem Aufsatz \u201eDie Freudsche Theorie und die Struktur der faschistischen Propaganda\u201c gibt Theodor W. Adorno dazu ein bemerkenswerte Antwort: Die Krux an der Analyse L\u00f6wenthals ist nicht, dass sie eine Sammlung von Instrumenten, Methoden und Begriffen f\u00fcr den beliebigen Gebrauch liefert. Die St\u00e4rke der Erkenntnis liege darin, die \u201estrukturelle Einheit\u201c der faschistischen Propaganda zu begreifen, die \u201eGesamtkonzeption, die jedes Wort, das gesprochen wird, bestimmt\u201c. Diese Einheit sei das Autorit\u00e4re, denn \u201edie libidin\u00f6se Struktur des Faschismus und die gesamte Technik faschistischer Demagogen ist autorit\u00e4r\u201c. Um aber wiederum diesem Autoritarismus jenseits blo\u00dfer Schlagworte auf die Schliche zu kommen, brauche es eine dar\u00fcber \u201eweit hinausreichende entfaltete Theorie der Gesellschaft\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Anhand des Aufsatzes von Adorno will der Workshop dieses Problem der Autoritarismusdiagnose nachvollziehen. Durch die gemeinsame Diskussion ausgew\u00e4hlter Textstellen gehen wir der Frage nach, was eine solche Gesellschaftstheorie des Autoritarismus bedeutet, welche Probleme damit verbunden sind \u2013 und wie sie heute aussehen kann.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Literatur zu Vorbereitung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Adorno, Theodor W. 1980: Die Freudsche Theorie und die Struktur der faschistischen Propaganda. In: Helmut Dahmer (Hrsg.): Analytische Sozialpsychologie. Band 1. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 318\u2013340.<\/p>\n\n\n\n<p>L\u00f6wenthal, Leo 2020: Falsche Propheten. Studien zur faschistischen Agitation. Berlin: Suhrkamp.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>Was ist konformistischer Marxismus? (Lekt\u00fcreworkshop)<\/summary>\n<p><strong>Referentin<\/strong>: Lisa Herbst<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Info<\/strong>: \u201eDie Verlockung des Erfolges und der s\u00fc\u00dfe Duft des Sieges sind, was den orthodoxen Marxismus attraktiv macht. Der Marxismus-Leninismus und der Maoismus versprechen: Mit uns gibt es keinen Unsinn \u2013 wir kennen den Weg zum Erfolg. Das ist der Grund f\u00fcr ihre anhaltende Attraktivit\u00e4t als Doktrinen \u2013 im Gegensatz zu Anarchismus, Syndikalismus, R\u00e4tekommunismus und so weiter haben sie sich bewiesen. Sie k\u00f6nnen siegreiche Revolutionen vorweisen, die nur darauf warten, nachgeahmt zu werden. Alles andere erblasst angesichts der Tatsache ihres Sieges. Die Anh\u00e4nger des orthodoxen Marxismus r\u00fchmen und propagieren die siegreichen Revolutionen und Parteien als den Weg zum Erfolg \u2013 bis zu dem Punkt, an dem ihre M\u00e4ngel allzu offensichtlich werden, dann ist eine andere Revolution&nbsp;an der Reihe.&nbsp;Das Nachtr\u00e4gliche der Einsicht l\u00e4sst den Marxismus zur Apologie werden. Der Marxismus verkommt zur \u00d6ffentlichkeitsarbeit f\u00fcr revolution\u00e4re Bewegungen; kritisch wird er erst, wenn alle Stricke rei\u00dfen. Es mag vielleicht f\u00fcr die Philosophie ausreichen, die Wahrheit erst mit der einbrechenden D\u00e4mmerung zu erkennen, doch f\u00fcr den Marxismus m\u00fcsste der Flug der Eule der Minerva fr\u00fcher beginnen. Wer die Fehlschl\u00e4ge missbilligt, nachdem das Urteil bereits gesprochen wurde, kommt zu sp\u00e4t.\u201c (Russell Jacoby 1980)<\/p>\n\n\n\n<p>Gemeinsam lesen&nbsp;wir Ausz\u00fcge aus dem Essay \u201eWas ist konformistischer Marxismus\u201c von Russell Jacoby. Dieser setzt sich mit dem Konformismus des orthodoxen Marxismus auseinander, den Verlust des kritischen Stachels auf der Jagd nach dem Erfolg (so die These Jacobys) und den&nbsp;theoretischen Grundannahmen und Konsequenzen dieser geschichtsphilosophischen Auffassung.<\/p>\n\n\n\n<p>Russell Jacoby lehrt an der University of California, Los Angeles&nbsp; (UCLA). Geboren 1945 in New York, studierte er an der University of&nbsp; Chicago und der University of Wisconsin-Madison, die 1968 eines der&nbsp; Zentren der amerikanischen Studentenbewegung und der Neuen Linken war.&nbsp; Seine ersten gesellschaftskritischen Texte erschienen Anfang der 1970er&nbsp; Jahre. Seitdem publizierte er eine Vielzahl von Artikeln, Essays und&nbsp; B\u00fcchern, zuletzt&nbsp;<em>On&nbsp;Diversity. The Eclipse of the Individual in a Global Era<\/em>&nbsp; (2020). \u00dcber die Einfl\u00fcsse, die sein Denken gepr\u00e4gt haben, hielt er&nbsp; einmal fest: \u00bbIch glaube, man k\u00f6nnte sagen, dass ich ein entfernter oder&nbsp; distanzierter Sch\u00fcler der Frankfurter Schule bin. Ich&nbsp;wollte nie nur&nbsp; ein Gefolgsmann oder nur ein Historiker der Frankfurter Schule sein.&nbsp; Vielmehr wollte ich im Geiste der kritischen Theorie schreiben.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Sammlung seiner erstmals in deutscher Sprache ver\u00f6ffentlichten Aufs\u00e4tze erscheint hoffentlich im Herbst 2025 unter dem Titel \u201eDer tendenzielle Fall der Vernunftrate \u2013 \u00dcber den Niedergang der Linken und das Ende der Utopie\u201c im ca ira Verlag.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>Autoritarismus und Antifeminismus (Vortrag)<\/summary>\n<p><strong>Gruppe<\/strong>: <a href=\"https:\/\/www.umsganze.org\/\">&#8230;ums Ganze! &#8211; kommunistisches B\u00fcndnis<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Info<\/strong>: Deutsch, soldatisch, hetero \u2013 die extreme Rechte und das Patriarchat.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Rechten hassen das Gendern, Regenbogenflaggen, (die meisten) erfolgreichen Frauen, kurz: den Feminismus! Oder viel mehr, was feministische K\u00e4mpfe in den letzten Jahrzehnten hervorgebracht haben. <\/p>\n\n\n\n<p>Das wenige, was f\u00fcr den neoliberalen Feminismus zu vermarkten war &#8211; ein bisschen Gleichberechtigung, ein bisschen k\u00f6rperliche Selbstbestimmung, ein bisschen weniger heteronormative Alltagsgr\u00fctze &#8211; reicht schon aus, um verstaubte AfD-Opas und neurechte Jugend Influencer panisch werden zu lassen: sie haben Angst zu verlieren, was ihr \u201enat\u00fcrliches Anrecht\u201c ist; Angst davor selbst ein bisschen gay zu sein\u2026? In diesem Vortrag setzen wir uns mit M\u00e4nnlichkeit und der extremen Rechten auseinander und erkl\u00e4ren, warum Antifeminismus und Homo- &amp; Queerfeindlichkeit schon immer ein Teil ihrer Ideologie war.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir schauen, an welchen Stellen Allianzen von Abtreibungsgegnern und Verschw\u00f6rungsgl\u00e4ubigen entstehen, mit welchen Erz\u00e4hlungen der antifeministische Quatsch verbreitet wird und warum vor allem auch junge M\u00e4nner sowas geil finden.&nbsp; Abschlie\u00dfend wollen wir \u00dcberlegungen vorstellen, wie ein feministischer Antifaschismus aussehen kann, der tats\u00e4chlich zur Gefahr f\u00fcr die autorit\u00e4re Formierung wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Make feminism a threat!<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>Einf\u00fchrung Antisemitismuskritik &amp; linker Antisemitismus (Vortrag und Diskussion)<\/summary>\n<p><strong>Referent<\/strong>: Peter Schulz <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Info<\/strong>: Ausgehend davon, Antisemitismus nicht als individuelles Vorurteil oder als Diskriminierung von J\u00fcdinnen*Juden zu verstehen, sondern als gesellschaftliches Verh\u00e4ltnis, dass durch die Feindschaft gegen ein imaginiertes j\u00fcdisches Prinzip strukturiert ist, soll der Vortrag die Frage er\u00f6ffnen, ob es spezifisch linken Antisemitismus gibt. <\/p>\n\n\n\n<p>Dazu wird er zun\u00e4chst \u2013 auch zur Einf\u00fchrungen in die Kritik des Antisemitismus \u2013 Kernelemente des modernen Antisemitismus, die auch f\u00fcr m\u00f6glichen linken Antisemitismus zentral w\u00e4ren und im Anschluss gegenw\u00e4rtige Varianten des sogenannte \u201asekund\u00e4re Antisemitismus\u2018, also ein Antisemitismus nach und in Bezug auf Auschwitz, aber auch \u201aKrypto-Antisemitismus\u2018, vorgestellt. Sie dienen als Grundlage f\u00fcr die Frage, ob es spezifische Formen linken Antisemitismus gibt, also einen Antisemitismus, der sich in seiner Funktion vom allgemeinen Antisemitismus \u2013 der sich auch bei Linken ausdr\u00fcckt \u2013 unterschiedet, und auch nicht blo\u00df dadurch zu verstehen ist, dass Akteur*innen und Gruppen f\u00e4lschlicherweise als links erscheinen. Linker Antisemitismus, so die These des Referenten, ist nur im Zusammenhang mit dem historischen Versagen der Arbeiter*innenklasse und des Pazifismus sowie einer spezifischen Form der Komplexit\u00e4tsabwehr zu verstehen.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Diskussion soll neben der Frage des Antisemitismus bei Linken auch diskutiert werden, wie der Kampf gegen ihn erfolgreich gef\u00fchrt werden kann.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>Materialistische Rassismuskritik (Workshop)<\/summary>\n<p><strong>Referentin<\/strong>: Hannah Akg\u00fcl<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Info<\/strong>: In den meisten Antidiskriminierungsorganisationen,&nbsp; Diversity-Stabstellen und sogar autonomen linken Gruppen finden wir ein&nbsp; liberales oder postkoloniales Verst\u00e4ndnis von Rassismus und der damit&nbsp; verbundenen Antirassismusarbeit. Dieses ist immer mit der Idee der&nbsp; Diversit\u00e4t, Inklusion und Repr\u00e4sentation verbunden. Dabei sehen liberale&nbsp; Antirassist:innen den Rassismus als ein falsches Denken, ein&nbsp; \u00dcberbleibsel der Rassentheorie, das man sich mit Reflexion und genug&nbsp; Anti-Rassismus-Training abgew\u00f6hnen kann. Dass \u00fcberproportional viele&nbsp; Menschen mit Migrationshintergrund im Niedriglohnsektor t\u00e4tig sind und&nbsp; warum rassistische Gewalt gerade in Zeiten der Krise immer zunimmt, wird&nbsp; sich dabei selten gefragt. Um diese Fragen zu beantworten ben\u00f6tigt es&nbsp; ein weitgehenderes Rassismusverst\u00e4ndnis als &#8222;Diskriminierung gegen&nbsp; Ausl\u00e4nder&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr eine emanzipatorische und&nbsp; antirassistische Praxis geh\u00f6rt eine Analyse des Rassismus, die sich mit&nbsp; seinen \u00f6konomischen, historischen und sozialpsychologischen Ursachen&nbsp; besch\u00e4ftigt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wir wollen uns in diesem Workshop&nbsp; damit befassen, was Rassismus mit Kapital zu tun hat und der damit&nbsp; einhergehenden \u00dcberausbeutung von rassifizierten Menschen. Wir schauen&nbsp; uns an, wie es in den fr\u00fchen britischen Kolonien zur rassistischen&nbsp; Sklaverei kommen konnte. Und mit Hilfe der Psychoanalyse wollen wir die&nbsp; sozialpsychologischen Mechanismen hinter rassistischem Denken besser&nbsp; verstehen. Dar\u00fcber hinaus wollen wir einen kritischen Blick auf&nbsp; postkoloniale und postmoderne Konzepte wie die Critical Whiteness&nbsp; Studies oder die Intersektionalit\u00e4t werfen.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>Lekt\u00fcrekurs zum \u201eautorit\u00e4tsgebundenen Charakter&#8220; (Workshop)<\/summary>\n<p><strong>Referentin<\/strong>: Christine Kirchhoff<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Info<\/strong>: Lekt\u00fcre und Diskussion von Ausz\u00fcgen aus \u201eSchuld und Abwehr. Eine qualitative Analyse zum Gruppenexperiment \u201c von Theodor W. Adorno (1955) und aus \u201eDer Weg zur inneren Einheit. Elemente des Massenbewusstsein BRD 1990\u201c von Wolfgang Pohrt (1991). Fragen, die sich dabei stellen k\u00f6nnten: Warum Charakter? Was ist die \u201eZwischenschicht\u201c (Adorno)? Wie verh\u00e4lt sich diese Zwischenschicht zu Gesellschaft und Subjektivit\u00e4t? Was unterscheidet Pohrts Untersuchung von ihrem Vorbild, den Studies on Prejudice? Inwiefern ist der autorit\u00e4tsgebundene Charakter noch immer aktuell?<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary><s>Die liberale Demokratie und ihr Ende (Vortrag)<\/s><strong><em> F\u00e4llt leider aus<\/em><\/strong><\/summary>\n<p><strong>Referent<\/strong>: Ernst Lohoff<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Info<\/strong>: Zu den Urmythen der liberalen Demokratie geh\u00f6rt die Vorstellung, \u00f6konomische und politische Freiheit, Marktwirtschaft und Demokratie seien zwei Seiten derselben Medaille. Der scheinbar unaufhaltsame Vormarsch des Autoritarismus in den letzten Jahren zeigt jedoch ein anderes Bild. Unter Sch\u00f6nwetterbedingungen lassen sich liberale Demokratie und Rechtsstaat einerseits und Kapitalismus andererseits vereinbaren, jedoch nicht mehr im Krisenkapitalismus unserer Tage. Durch die marktreligi\u00f6se Umgestaltung der Gesellschaft hat die liberale Demokratie ihre F\u00e4higkeit zum sozialen Interessenausgleich verloren. Damit hat sie dem Vormarsch rechter Identit\u00e4tspolitik den Boden bereitet. Dass ausgerechnet in den USA, dem Land, in dem Rechtsstaat und Gewaltenteilung erstmals verwirklicht wurden, diese Prinzipien nun auf dem M\u00fcllhaufen der Geschichte landen, ist alles andere als Zufall. Auch in Europa bedeutet, den Kampf gegen Rechts zu f\u00fchren, ohne die Frage des gesellschaftlichen Reichtums neu zu formulieren, letztlich, diesen Kampf zu verlieren. Das hat aber weitreichende Folgen f\u00fcr die Entwicklung einer emanzipativen Gegenperspektive.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary><s>Krise macht Rechtsruck \u2013 aber welche Krise? (Vortrag und Diskussion)<\/s> <strong><em>F\u00e4llt leider aus<\/em><\/strong><\/summary>\n<p><strong>Referent<\/strong>: Stephan Kaufmann<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Info<\/strong>: \u00dcberall das gleiche Bild: Rechte Parteien gewinnen an Zuspruch, gleichzeitig r\u00fccken die Parteien der \u201eMitte\u201c nach rechts. Das hat auch etwas mit Wirtschaft und Krise zu tun \u2013 aber was? Von abst\u00fcrzenden B\u00f6rsenkursen, Rezession und Massenarbeitslosigkeit ist schlie\u00dflich nichts zu sehen. Sind es wachsende Armut, Unsicherheit und Ungleichheit, die die Leute nach rechts treiben? W\u00e4re eine \u201eantifaschistische Wirtschaftspolitik\u201c die L\u00f6sung? Und ist es ein Zufall, dass parallel zum Rechtstrend der Bev\u00f6lkerung ein globales Wettr\u00fcsten und Handelskriege stattfinden?<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>16:30-18:00 Uhr: <strong>Austauschrunden<\/strong><\/p>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>Stadtrundgang<\/summary>\n<p><strong>Gruppe<\/strong>: <a href=\"https:\/\/www.dgb-bwt.de\/projekte\/projektgruppe-erfurt-im-nationalsozialismus\/\">Erfurt im NS<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Info<\/strong>: \u201eZwischen Anpassung und Widerstand\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Der Nationalsozialismus mit seinen tragenden Ideologien des Antisemitismus und der Volksgemeinschaft war ein Herrschaftssystem, das nur durch das Mitmachen und die stillschweigende Duldung gro\u00dfer Teile der deutschen Gesellschaft etabliert und konsolidiert werden konnte. Kritische Stimmen und organisierten Widerstand fr\u00fchzeitig auszuschalten, hatte deshalb f\u00fcr die NSDAP eine hohe Priorit\u00e4t bei der Erringung und Festigung ihrer Macht. In unserem Stadtrundgang wollen wir anhand konkreter historischer Orte, Ereignisse und Biografien sichtbar machen, wie die Faschisten ihre Macht\u00fcbernahme organisierten, welchen Widerstand es dagegen gab und wie die Erfurter Stadtgesellschaft sich zur Abschaffung der Weimarer Demokratie verhielt. Neben der Fr\u00fchphase des Nationalsozialismus und dessen Konsolidierungsprozess nehmen wir auch in den Blick, wer vom neuen, rassistisch begr\u00fcndeten, System negativ betroffen war und wie Ausschluss und gesellschaftliche Spaltung letztlich die staatlich organisierte antisemitische Vernichtung vorbereiteten.<br>Wir sind ungef\u00e4hr f\u00fcr zwei Stunden in der Erfurter Innenstadt zu Fu\u00df unterwegs.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>(Post-)migrantische politische Perspektiven gegen Autoritarismus und Rassismus<\/summary>\n<p><strong>Gruppe<\/strong>: <a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/azadi_antifa\/\">Antifa Azadi<\/a> &amp; Th\u00fcringer Genoss*innen<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Info<\/strong>: (Post)migrantische Communities sind vom sprunghaften Anstieg rassistischer und rechter Gewalt und vom autorit\u00e4ren Abdriften der b\u00fcrgerlichen Mitte besonders betroffen &#8211; insbesondere auch im Osten. Gleichzeitig sind sie jedoch auch Angriffen durch autorit\u00e4re, rechtsextreme und islamistische Kr\u00e4fte innerhalb dieser Communities ausgesetzt. Gute Teile der antifaschistischen Linken ignorieren diese Gefahr weiterhin &#8211; es kommt sogar zu B\u00fcndnissen mit autorit\u00e4r-migrantischen Akteuer:innen. Wie kann eine antifaschistische Politik &amp; Selbstorganisation in der Migrationsgesellschaft aussehen?<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>Zum (Wieder-)Erstarken der autorit\u00e4ren Linken: Erkl\u00e4rungsversuche &amp; Austausch<\/summary>\n<p><strong>Gruppe<\/strong>: <a href=\"https:\/\/basisgruppe-antifa.org\/wp\/\">Basisgruppe Antifa Bremen<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Info<\/strong>: \u201cDie Stra\u00dfe frei der roten Jugend\u201d, in Reih und Glied getragene Hammer und Sichel-Fahnen \u2013 in der radikalen Linken in Deutschland hat sich etwas ver\u00e4ndert. Gruppen mit einem positiven Bezug auf Lenin, Stalin, Mao und Trotzki spielten \u00fcber Jahrzehnte in der deutschen Linken nur eine randst\u00e4ndige Rolle, scheinen nun pl\u00f6tzlich \u201cwie aus dem Nichts\u201d wieder aufgetaucht zu sein und nehmen zunehmend inhaltlich, praktisch und kulturell einen immer gr\u00f6\u00dferen Raum in der radikalen Linken ein. Es ist dringend an der Zeit, sich mit ihnen inhaltlich ernsthaft auseinanderzusetzen.&nbsp;\u2028Damit angefangen hat die Bremer Basisgruppe Antifaschismus. <\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Workshop wird ein Einblick in den vorl\u00e4ufigen Zwischenstand ihrer Diskussion geboten, versucht Gr\u00fcnde f\u00fcr und Argumente gegen das (Wieder)Erstarken der autorit\u00e4ren Linken zu bilden.<br>Besonderen Raum soll dabei der Austausch \u00fcber die eigenen Erfahrungen, insbesondere in Ostdeutschland bekommen.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>Kampfsport, Nagellack, Fred Perry &#8211; Linke M\u00e4nner und das Patriarchat<\/summary>\n<p><strong>Gruppe<\/strong>: <a href=\"https:\/\/kritikintervention.noblogs.org\/\">Kritik und Intervention &#8211; Feministische Gruppe in Erfurt<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Info<\/strong>:  In Ankn\u00fcpfung an den Vortrag von Ums Ganze zu rechten M\u00e4nnern und dem Patriarchat wollen wir den Blick auf unsere eigenen Strukturen und Gruppen richten. Gerade angesichts des Erstarkens autorit\u00e4rer, roter Gruppen wird auch in linken Kontexten wieder intensiver \u00fcber M\u00e4nnlichkeit gesprochen \u2013 doch h\u00e4ufig bleibt dies eine Externalisierung des Problems: toxische M\u00e4nnlichkeit wird vor allem bei \u201eden Anderen\u201c verortet: Jungfaschos, die CSDs in ostdeutschen St\u00e4dten angreifen oder rote Macker, die ihre Revolutionsfantasien mit martialischem Auftreten inszenieren &#8211; solche Auspr\u00e4gungen von M\u00e4nnlichkeit bieten genug Abgrenzungspotenzial um eine vermeintlich reflektierte linke M\u00e4nnlichkeit zu konstruieren und sich selbst zu best\u00e4tigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir finden: Es ist notwendig, unsere eigenen Zusammenh\u00e4nge kritisch zu reflektieren und in (Selbst-)Kritik zu gehen.<br>In einem kurzen theoretischen Input (u. a. Rolf Pohl, Jessica Benjamin, Raewyn Connell) wollen wir diskutieren, unter welchen gesellschaftlichen Bedingungen M\u00e4nner sozialisiert werden, wie sich m\u00e4nnliche Identit\u00e4t formt \u2013 und was dies f\u00fcr linke M\u00e4nnlichkeit bedeutet.<\/p>\n\n\n\n<p>Darauf aufbauend blicken wir auf einige F\u00e4lle patriarchaler Gewalt und antifeministischer Dynamiken in unseren eigenen Strukturen in den letzten Jahren. Gemeinsam mit euch wollen wir dar\u00fcber sprechen, was das f\u00fcr unseren feministischen Selbstanspruch als Linke hei\u00dft.<br>Fragen zum diskutieren k\u00f6nnten u.a. sein:<\/p>\n\n\n\n<p>Wie sind auch FLINTAs darin verstrickt problematische M\u00e4nnlichkeit in der Linken zu dulden oder zu reproduzieren?<\/p>\n\n\n\n<p>Ist die Vorstellung von einer substanziell &#8222;anderen&#8220; linken M\u00e4nnlichkeit nur ein Mythos?<\/p>\n\n\n\n<p>Welche Anspr\u00fcche k\u00f6nnen und m\u00fcssen wir aus feministischer Perspektive an unsere m\u00e4nnlichen Genossen stellen?<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>Nahost-Debatte in linken B\u00fcndnissen<\/summary>\n<p><strong>Gespr\u00e4chsrunde mit Genoss*innen aus Th\u00fcringen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Info<\/strong>: Die Nahost-Debatte kommt auch in linken B\u00fcndnissen hoch, die sich zu anderen Anl\u00e4ssen zusammengeschlossen haben (CSD, feministischer Kampftag, Antira, Anti-Repression, Antifa, \u2026) &#8211; Was sind Erfahrungen aus den letzten zwei Jahren B\u00fcndnisarbeit, Geschichten des Scheiterns oder des Gelingens &#8211; Fehler, M\u00f6glichkeiten, Bedingungen und Grenzen der Zusammenarbeit? <\/p>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber m\u00f6chten wir uns austauschen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>Strategien im Kampf gegen Asylrechtsversch\u00e4rfungen<\/summary>\n<p><strong>Gruppen:<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/seebruecke_erfurt\/\">Seebr\u00fccke Erfurt<\/a> &amp;  <a href=\"https:\/\/soliasyl.noblogs.org\/\">Soliasyl Th\u00fcringen<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Info<\/strong>: Im letzten Jahr verging kaum ein Monat, in dem nicht neue Gesetze zur Versch\u00e4rfung des deutschen Asylrechts verabschiedet oder neue repressive Ma\u00dfnahmen gegen Gefl\u00fcchtete eingef\u00fchrt wurden. Im Zentrum dieser Politik stand dabei stets das Ziel, die Abschiebungen von Schutzsuchenden aus Deutschland zu erleichtern. <\/p>\n\n\n\n<p>Der Workshop gibt einen \u00dcberblick \u00fcber die sich rapide ver\u00e4ndernde Situation und fragt danach, mit welchen Strategien asylpolitische Aktivisti auf diese Entwicklung reagieren k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>Zum aktuellen Stand revolution\u00e4rer Stadtteilarbeit<\/summary>\n<p><strong>Gruppe<\/strong>: <a href=\"https:\/\/vogliamotutto.noblogs.org\/\">Vogliamo Tutto<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Info<\/strong>: In den letzten Jahren sind in mehreren St\u00e4dten in Deutschland Stadtteilgewerkschaften entstanden, die versuchen, Menschen im Stadtteil \u00fcber Beratung zu existenziellen Themen (B\u00fcrgergeld, Aufenthaltsrecht, Arbeitsrechte, Mietfragen) f\u00fcr eine Organisierung mit revolution\u00e4rer Perspektive zu gewinnen. Diese Form der Stadtteilarbeit ist eine Antwort auf die Frage, wie es gelingen kann, die Isolation der radikalen Linken zu \u00fcberwinden, breiter in die Gesellschaft hineinzuwirken und langfristig tragf\u00e4hige Organisations- und Beziehungsformen aufzubauen.<br>In der Diskussionsrunde wollen wir zun\u00e4chst einen Input zum aktuellen Stand dieser Bewegung geben und im Anschluss daran mit euch dar\u00fcber sprechen, vor welchen offenen Fragen, Problemen und l\u00e4ngerfristigen Aussichten der Praxisansatz der Stadtteilgewerkschaften steht.<\/p>\n\n\n\n<p>Moderiert wird die Diskussion von der Gruppe Vogliamo Tutto, die in dem Interviewband <a href=\"https:\/\/vogliamotutto.noblogs.org\/files\/2022\/10\/Vogliamo_Tutto-Revolutionare_Stadtteilarbeit_2022.pdf\">\u201eRevolution\u00e4re Stadtteilarbeit\u201c<\/a> f\u00fcnf Stadtteilgruppen zu ihren Praxiserfahrungen und strategischen \u00dcberlegungen befragt hat und den Praxisansatz seitdem solidarisch begleitet. Einzelpersonen aus der Gruppe sind zudem in der Stadtteilgewerkschaft \u201eLichtenrade Solidarisch\u201c in Berlin aktiv.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>Umgang mit Antisemitismus nach dem 7.Oktober<\/summary>\n<p><strong>Gruppe<\/strong>: <a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/tacheles.hu\/?hl=de\">Tacheles Berlin<\/a> &amp; <a href=\"https:\/\/initiative-siebter-oktober.org\/\">Initiative 7.Oktober<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Info<\/strong>: Seit dem 7. Oktober 2023 hat der weltweit grassierende Antisemitismus noch einmal Fahrt aufgenommen. Der seit dem Angriff der Hamas andauernde Krieg in Gaza befeuert den Zulauf f\u00fcr die antisemitische Internationale, die unter dem Deckmantel sich f\u00fcr die Zivilbev\u00f6lkerung einzusetzen, die Propaganda der islamistischen Miliz gerne aufgreift. Das Ausma\u00df der sexualisierten Gewalt, der Akt der Ermordung m\u00f6glichst vieler Juden*J\u00fcdinnen und die Verschleppung hunderter Geiseln in den Gaza-Streifen wird verdr\u00e4ngt, vergessen oder gar als Akt eines legitimen Widerstands verkl\u00e4rt. Auf Gro\u00dfdemonstrationen laufen islamistische Akteure neben linksradikalen Gruppen, Parteien und Neonazis vereint gegen Israel. Gleichzeitig ist mit der AfD eine Partei zur st\u00e4rksten Oppositionskraft aufgestiegen, die Antisemitismus als wesentliches Ideologieelement und Welterkl\u00e4rungsmodell, zwischen antisemitischen Verschw\u00f6rungserz\u00e4hlungen und Relativierung der Verbrechen des Nationalsozialismus, nach au\u00dfen tr\u00e4gt. Der weltweite Antisemitismus als Krisenideologie hat aufgrund globaler und nationaler Verwerfungen Hochkonjunktur auf allen Ebenen. Gef\u00f6rderte Demokratieprojekte und Antisemitismus-Monitorings spiegeln den Antisemitismus in den gestiegenen Fallzahlen wider, dabei bleibt die Kritik des Antisemitismus solcher Stellen eine Antwort auf seine gesellschaftlichen Ursachen schuldig. Die ideologiekritische Aufgabe der Antisemitismuskritik, den Zusammenhang seines Gegenstandes und der Gesellschaft, die ihn hervorbringt, sichtbar zu machen, verschwimmt zunehmend. Die Austauschrunde soll den Rahmen geben dar\u00fcber zu diskutieren, welche Relevanz und Bedrohungspotenziale die jeweiligen Auspr\u00e4gungen des Antisemitismus haben und wie eine theoretische und praktische Antisemitismuskritik stattfinden kann, die dem kategorischen Imperativ Adornos gerecht wird: \u201eDenken und Handeln so zu gestalten, dass Auschwitz sich nicht wiederhole, nichts \u00c4hnliches geschehe.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>Wie umgehen mit rechter Mobilisierung und AfD &#8211; Perspektiven ostdeutscher Antifas<\/summary>\n<p><strong>Referent*innen<\/strong>: ostdeutsche Antifas<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Info<\/strong>: Gemeinsam mit euch und unseren G\u00e4sten aus Dresden und Eisenach wollen wir blitzlichtartig eine Bestandsaufnahme der Zust\u00e4nde einiger ostdeutscher St\u00e4dte machen, uns \u00fcber positive sowie negative Erfahrungen, gegl\u00fcckte und gescheiterte Organisierungsstrategien und eure kreativen Ideen austauschen. Was tun gegen die wachsende Mobilmachung extrem Rechter Akteure und B\u00fcndnisse in der Stadt und auf dem Land? Wie k\u00f6nnen wir uns resilient und wirksam antifaschistisch organisieren, welche Strategien gilt es zu entwickeln und zu ver\u00e4ndern und inwiefern k\u00f6nnen Ost- und Westst\u00e4dte hier sinnvoll zusammenarbeiten?<\/p>\n\n\n\n<p>Zu diesen und weiteren eurer mitgebrachten Gedanken und Fragen wollen wir unsere K\u00f6pfe zusammen stecken, uns austauschen und gemeinsam an m\u00f6glichen Perspektiven arbeiten, die auch weiterhin einen Ansatz f\u00fcr eine stabile linke Antwort auf gesellschaftliche Zuspitzungen liefern k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>19:00-20:30 Uhr: <strong>Abschlusspodium<\/strong><\/p>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>(Selbst-)kritisches Abschlussgespr\u00e4ch<\/summary>\n<p><strong>Gespr\u00e4ch zwischen Genoss*innen<\/strong> <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Info<\/strong>: Wir haben Genoss*innen eingeladen, am Kongress teilzunehmen und den Kongress inhaltlich zu begleiten, um Abends ein Gespr\u00e4ch \u00fcber Streitpunkte, Kritik und offene Fragen des Kongresses zu f\u00fchren.<\/p>\n<\/details>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir bedanken uns bei allen Teilnehmer*innen f\u00fcr den regen Austausch und freuen uns auf die gemeinsame Organisation! Vielen Dank auch an die K\u00fcFa Erfurt! Aufzeichnungen Hier sind alle vorhandenen Mitschnitte von den Workshops. Die Austauschrunden wurden selbstverst\u00e4ndlich nicht aufgezeichnet. 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