{"id":536,"date":"2026-07-26T10:30:34","date_gmt":"2026-07-26T10:30:34","guid":{"rendered":"https:\/\/zeitzudenken.arranca.de\/?page_id=536"},"modified":"2026-08-02T18:18:58","modified_gmt":"2026-08-02T18:18:58","slug":"aufruf-2026","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/zeitzudenken.arranca.de\/index.php\/aufruf-2026\/","title":{"rendered":"Aufruf"},"content":{"rendered":"\n<div style=\"height:0px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<div style=\"height:18px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"is-style-text-subtitle is-style-text-subtitle--1 wp-block-paragraph\"><strong>Zeit zu Denken Vol. II &#8211; Antifa-Kongress<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-text-subtitle is-style-text-subtitle--2 wp-block-paragraph\"><strong>Zur Krise des Neoliberalismus &#8211; Es kommen h\u00e4rtere Tage<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:18px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zeit zu Denken geht in die zweite Runde! Aufbauend auf Diskussionen und Impulsen des letzten Jahres wollen wir auch diesen Sommer wieder f\u00fcr Analyse, Kritik und die gemeinsame Suche nach einem Ausweg aus der allgemeinen Unvernunft zusammenkommen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vom 10. bis 13. September laden wir euch in die N\u00e4he von Erfurt zu Vol. II von Zeit zu Denken ein, um bei Vortr\u00e4gen, Podien und Austauschformaten erneut R\u00e4ume zur gemeinsamen inhaltlichen Auseinandersetzung zu schaffen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:18px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Wo wir stehen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im letzten Jahr haben wir uns mit autorit\u00e4ren Tendenzen in der Gesellschaft und auch in der parlamentarischen und au\u00dferparlamentarischen Linken besch\u00e4ftigt. Beim kommenden Kongress wollen wir st\u00e4rker die kollektive Kopf- und Ratlosigkeit untersuchen, die wir darin zu erkennen glauben.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Politik und \u00d6konomie befinden sich im Wandel: in den internationalen Beziehungen und in der Au\u00dfenpolitik, im Sozialstaat und auf dem Arbeitsmarkt ebenso wie bei Fragen der Reproduktion und der Geschlechterverh\u00e4ltnisse zeichnen sich umfassende Ver\u00e4nderungen ab. Wie sieht dieser Wandel im Einzelnen aus, was treibt ihn an und wohin f\u00fchrt er? Handelt es sich dabei um eine autorit\u00e4re Zuspitzung innerhalb des Neoliberalismus oder verdichten sich die gegenw\u00e4rtigen Entwicklungen zu einer neuen Formation des Kapitalismus? Auf unserem Kongress m\u00f6chten wir diesen und weiteren Fragen nachgehen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die rasanten gesellschaftlichen und weltpolitischen Entwicklungen und die v\u00f6llige praktische Bedeutungslosigkeit linker Bewegungen bringen uns dabei an unsere Grenzen. Wir ringen kollektiv um Worte, diese Entwicklungen angemessen zu fassen und zu kritisieren und kommen kaum hinterher. Statt sich diese Ohnmacht einzugestehen, beobachten wir kompensatorische, linke Routinen, welche die Ohnmacht zwar erfolgreich verdr\u00e4ngen, jedoch wenig an ihr r\u00fctteln: Der immergleiche Jargon und Parolen, blinder ewig-positiver Aktivismus, der kein Scheitern mehr kennt, historisches Cosplay in Erinnerung an alte Bedeutung oder resigniertes Schweigen. Was aber macht diese Ohnmacht eigentlich mit uns \u2013 und warum hinkt unsere Analyse den gesellschaftlichen Entwicklungen so beharrlich hinterher und ist praktisch so bedeutungslos? Auch diese Fragen durchziehen unseren Kongress.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:18px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Status Quo<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gute drei\u00dfig Jahren galt seit Ende des Kalten Krieges das Paradigma des \u201eEnde der Geschichte\u201c (Fukuyama). Die Marktwirtschaft war global durchgesetzt, nun werde auch die Demokratie in alle Gegenden der Welt getragen. Kriege zwischen entwickelten Industriestaaten seien in Relikt aus der Vergangenheit, Handel und Diplomatie \u2013 insbesondere in Form von Freihandelsabkommen sollten die Konkurrenzbeziehungen zwischen den Nationalstaaten regulieren. Die universale Durchsetzung der Menschenrechte sei nur noch eine Frage der Zeit. Auf subjektiver Ebene lautete das Gl\u00fccksversprechen mehr individuelle Freiheiten und Empowerment. Dieses Versprechen war von Anfang an ein falsches \u2013 der \u201eNew World Order\u201c produzierte neue Gewinner und Verlierer (bspw. zwischen Zentrum und Peripherie, Versch\u00e4rfung von Klassenunterschieden durch neoliberale Reformen innerhalb von Nationalstaaten, zwischen Stadt und Land, \u2026), neue Kriege (z.B. War on Terror), neue Grenzregime, autorit\u00e4re Staatsmodelle und reaktion\u00e4re Bewegungen und neue Zurichtungen der Anpassung und autorit\u00e4ren Unterwerfung auf subjektiver Ebene (z.B. das unternehmerische Selbst).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:18px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Zeitenwende? Krise des Neoliberalismus? Rechtsruck?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sp\u00e4testens mit Ausbruch des Ukraine-Kriegs 2022 sehen wir auf globaler Ebene eine wesentliche Abkehr neoliberaler Politiken \u2013 etwa die Wiedereinf\u00fchrung von Z\u00f6llen als Instrument der Handelspolitik, die Umstrukturierung internationaler M\u00e4rkte nach Freund und Feind und Investitionen in milit\u00e4rische Aufr\u00fcstung, um sich einen Platz in der neuen Weltordnung zu sichern. Gleichzeitig wird nach innen der Sozialstaat in einer krassen Geschwindigkeit umgebaut und abgeschafft, auf dem Arbeitsmarkt ebenso wie bei Fragen der Reproduktion und der Geschlechterverh\u00e4ltnisse zeichnen sich umfassende Verschlechterungen ab, die Wehrpflicht wird wieder eingef\u00fchrt und das europ\u00e4ische Grenzregime wird weiter ausgebaut und die Abschottung auf perfide Art perfektioniert.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neben dem autorit\u00e4ren Umbau und der Intensivierung des Standortsnationalismus liberaler Demokratien stehen die Erfolge von Autokraten und\/oder rechtspopulistischen Parteien wie der AfD und rechten Massenbewegungen. Der Begriff \u201eRechtsruck\u201c bleibt dabei im Diskurs in allermunde, scheint die Komplexit\u00e4t des Ph\u00e4nomens aber unzureichend zu reflektieren. Die krasse inhaltliche Verschiebung nach rechts innerhalb der b\u00fcrgerlichen Parteien bleibt ebenso wenig thematisiert, wie die generellen gesellschaftlichen Re-Traditionalisierungstendenzen und Formen eines neuen Konservatismus (z.B. Trad-Wife-Bewegung) \u2013 ein gutes Beispiel hierf\u00fcr ist etwa die v\u00f6llig entpolitisierte Massenmobilisierung von Widersetzen nach Erfurt im Juli 2026. Da unser Kongress eine Woche nach den Wahlen in Sachsen-Anhalt stattfindet, wissen wir aktuell noch nicht, ob sich hier das falsche Ganze als b\u00fcrgerliches Parteienb\u00fcndnis oder die autorit\u00e4r-konformistische Revolte dagegen mit einer absoluten Mehrheit der AfD auf Landesebene durchgesetzt hat \u2013 in jedem Fall wollen wir uns mit Genoss:innen aus Sachsen-Anhalt \u00fcber die Wahlergebnisse, ihre Analysen und linksradikale Organisierung im Osten austauschen und vernetzen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:18px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Die Militarisierung &amp; die Linke&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Angesichts der gesellschaftlichen Militarisierung und des russischen Angriffskrieges kompensieren die Einen die erschlagende Ohnmacht der westlichen Linken mit der Identifikation mit der vermeintlichen Gegenmacht zum Westen, mit Disziplin und Demonstrationen milit\u00e4rischer M\u00e4nnlichkeit und mit der Selbstverkl\u00e4rung zur Avantgarde des Proletariats \u2013 und packen Begriffe der alten Arbeiter:innenbewegung aus der roten Mottenkiste aus, ohne sie auf ihre Aktualit\u00e4t zu pr\u00fcfen (so etwa \u201eAntimilitarismus&#8220; oder \u201eImperialismus&#8220; oder das Schema unterdr\u00fcckte V\u00f6lker \u2013 unterdr\u00fcckende V\u00f6lker).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf der anderen Seite befinden sich die Reste der antinationalen und antideutschen Linken. Man zieht sich zur\u00fcck auf die Parole, das Bessere sei gegen das Schlechtere zu verteidigen. Es wird geschwiegen, gez\u00f6gert, relativiert &#8211; sofern man sich nicht zu bl\u00f6d ist, sich umstandslos auf die Seite des Staates zu schlagen. Zeitenwende? Zu vernachl\u00e4ssigen. Gefahr des Militarismus? Nicht mehr als schrilles Geschrei der Russlandfreunde. Wehrpflicht? Wenn&#8217;s sein muss. Die aktuellen Entwicklungen entsprechen nicht den Schwerpunkten der sich erarbeiteten Gesellschaftskritik der letzten Jahre und so wird geschwiegen. Au\u00dfer nat\u00fcrlich, es geht um die Kritik der \u201eAnderen\u201c. Rote Gruppen machen es einem so einfach sich an all ihren Problematiken abzuarbeiten und dazu in Kontrast zu stellen, dass die eigene Sprach- und Begriffslosigkeit dabei gerne mal vernachl\u00e4ssigt wird. Wir wollen das Wochenende nutzen, uns gemeinsam Grundlagen einer Gesellschaftskritik des Krieges zu erarbeiten und \u00fcber Formen und Bedeutung der Militarisierung Deutschland zu diskutieren und zu streiten.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:18px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Brutalisierung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Klaus Theweleit \u00e4u\u00dferte in einem Zeitungsinterview \u00fcber das aktuelle Expertentum, die Prognosen und Voraussagen \u00fcber die Entwicklung Russlands, Europas und der USA, von denen die meisten wahrscheinlich so nie eintreffen werden, unl\u00e4ngst: \u201eDie Schrecken des Krieges, die f\u00fcrchterliche Wirklichkeit, die zerfetzten K\u00f6rper, die zerst\u00f6rten Leben, die durch den Krieg zerst\u00f6rten Gesellschaften kommen in dieser k\u00fchlen strategischen Rede nicht vor. Es ist so v\u00f6llig unangemessen.&#8220; Subjektives Leid und die konkrete Brutalit\u00e4t dieser Gesellschaft wird so aus der Sprache wegrationalisiert und verdr\u00e4ngt. Diese Leitgedanken wollen wir unter dem Begriff \u201eBrutalisierung\u201c aufgreifen und auf andere gesellschaftliche Entwicklungen erweitern. Denn am Ende geht es genau darum \u2013 die Intensivierung von Leid, Elend und subjektiver Zurichtung unter den aktuellen objektiven gesellschaftlichen Entwicklungen. Uns begegnet der milit\u00e4rische und faschistische K\u00f6rper als neue, alte H\u00e4rte; der Hass auf alles, was an Schw\u00e4che und Verletzlichkeit erinnert (z.B. gegen Obdachlose oder Menschen mit Behinderungen), neue M\u00e4nnerbewegungen und sexualisierte und queerfeindliche Gewalt; Rassismus und ein die Mehrheiten mobil-machender Hass gegen Gefl\u00fcchtete; und &#8211; dies auch im linksliberalen Lager &#8211; ein zunehmend entgrenzter Antisemitismus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dabei m\u00f6chten wir uns sowohl mit den objektiven als auch subjektiven gesellschaftlichen Bedingungen dieser Brutalisierung besch\u00e4ftigen, da sich diese nicht voneinander trennen lassen, sondern einander bedingen und durchziehen. W\u00e4hrend beispielsweise die Kritik des autorit\u00e4ren Charakters f\u00fcr eine progressive Gesellschaftskritik unerl\u00e4ssliche Erkenntnisse bzgl. der autorit\u00e4ren Formierung der Subjekte dieser Gesellschaft enth\u00e4lt, droht durch eine Herausl\u00f6sung der Sozialpsychologie aus einer umfassenden Kritik der gesellschaftlichen Totalit\u00e4t das politische Programm einer menschlicheren Gesellschaft verloren zu gehen. Wenn die kapitalistische Gesellschaft nicht mehr als bestimmtes, falsches gesellschaftliches Verh\u00e4ltnis der Menschen erkannt wird, wird der brutalisierte Mensch als falscher Status Quo erneut naturalisiert und enthistorisiert.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:17px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es kommen h\u00e4rtere Tage. Diesen wollen wir nicht sprachlos begegnen. Kommt vom 10. bis 13. September in die N\u00e4he von Erfurt, denkt, streitet und sucht mit uns nach Auswegen aus der allgemeinen Unvernunft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Zeit zu Denken \u2013 Vol. II, 10.\u2013 13. September, bei Erfurt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:18px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<div style=\"height:18px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><strong>Es kommen h\u00e4rtere Tage<\/strong> &#8211; <strong>Die gestundete Zeit (Aufschub gew\u00e4hren)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\">Es kommen h\u00e4rtere Tage.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\">Die auf Widerruf gestundete Zeit<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\">wird sichtbar am Horizont.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\">Bald mu\u00dft du den Schuh schn\u00fcren<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\">und die Hunde zur\u00fcckjagen in die Marschh\u00f6fe.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\">Denn die Eingeweide der Fische<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\">sind kalt geworden im Wind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\">\u00c4rmlich brennt das Licht der Lupinen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\">Dein Blick spurt im Nebel:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\">die auf Widerruf gestundete Zeit<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\">wird sichtbar am Horizont.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\">Dr\u00fcben versinkt dir die Geliebte im Sand,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\">er steigt um ihr wehendes Haar,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\">er f\u00e4llt ihr ins Wort,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\">er befiehlt ihr zu schweigen,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\">er findet sie sterblich<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\">und willig dem Abschied<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\">nach jeder Umarmung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\">Sieh dich nicht um.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\">Schn\u00fcr deinen Schuh.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\">Jag die Hunde zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\">Wirf die Fische ins Meer.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\">L\u00f6sch die Lupinen!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\">Es kommen h\u00e4rtere Tage.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><em>(Ingeborg Bachmann)<\/em><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zeit zu Denken Vol. II &#8211; Antifa-Kongress Zur Krise des Neoliberalismus &#8211; Es kommen h\u00e4rtere Tage Zeit zu Denken geht in die zweite Runde! 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